Sie sind, wie in der Vergangenheit, auch heute häufig Ausgangspunkt wesentlicher Innovationsprozesse der Technik. Die optimale Auswahl der Werkstoffe unter Beachtung der Anforderungen aus der spezifischen Anwendung erfordert zunehmend Kenntnisse zum mikrostrukturellen Konstruieren und damit zur Optimierung der Gefügeeigenschaftsbeziehungen. Auf deren Grundlage werden dann die Berechnungen magnetischer Kreise und der Bauteilgeometrien vorgenommen, die günstigste Auslegungen elektrischer und elektronischer Schaltungen zulassen. Die Haupteinsatzgebiete der neuen Werkstoffe finden sich in der Antriebstechnik (Direktantriebe, Kleinmotoren, Kleinantriebe, Mikroantriebe, Positionierantriebe, Präzisionsantriebe) der Sensortechnik (RFID) und der Speichertechnik (Speicherung von Daten). Wichtige Begriffe in diesem Umfeld sind magnetische Werkstoffe, Werkstoffe auf Ni-Fe Basis, Amorphe und nanokristalline Werkstoffe, weichmagnetische Werkstoffe, magnetoresistive Schichtsysteme, hartmagnetische Werkstoffe, hartmagnetische Ferritwerkstoffe, Seltenerd - Magnetwerkstoffe, polymergebundene Werkstoffe, Messverfahren für weichmagnetische und hartmagnetische Werkstoffe, Magnetauslegung.
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