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Geschichte des HDT

1909 wies der spätere erste Geschäftsführer des Haus der Technik e.V., Heinrich Reisner, auf die dringende Notwendigkeit planmäßiger Fortbildung für Ingenieure hin. 1912 hielt er bei der Hauptversammlung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für die Exakten Wissenschaften einen Vortrag und erläuterte seine Vorstellungen über ein solches Fortbildungsinstitut, dessen Sitz in Essen sein sollte. Auch der Name "Haus der Technik" für dieses zukunftsweisende Vorhaben wurde bereits zu diesem Zeitpunkt gewählt.

Die eigentliche Gründung, bei der die technischen Hochschulen in Aachen und Hannover sowie die Universität Münster beteiligt waren, erfolgte nach Erstem Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise im Jahre 1927. Mit seiner interdisziplinären und praxisorientierten Zielsetzung war das Haus der Technik die erste Einrichtung seiner Art. Dieser Ansatz kam auch im Gründungsvortrag mit dem Titel: "Ingenieur und Kaufmann Hand in Hand" deutlich zum Ausdruck.

Seit 1946 ist das Haus der Technik Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Es hat zudem feste Kooperationsverträge mit der Universität Duisburg-Essen, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig.

Seit Gründung des Hauses der Technik e.V. war es immer das Ziel, herausragende Persönlichkeiten zur Mitwirkung zu gewinnen. Bereits in den Anfangsjahren waren dies Männer wie Max Planck, Otto Hahn, Peter Debye, Max von Laue, Walter Gropius, Ludwig Prandtl, Conrad Matschoss und Oscar von Miller.

Die aus den Anfängen resultierende Vorreiterrolle ist nach wie vor Verpflichtung für das Haus der Technik. Sie bestimmt zugleich das Selbstverständnis hinsichtlich Qualität, Aktualität und Praxisnähe, sowohl bei Seminaren und Tagungen, als auch bei den Semestereröffnungen zu den vom Haus der Technik inzwischen angebotenen Studiengängen und vielen weiteren Fachtreffen wie zum Beispiel der Technik-Reihe und dem Deutschen Weiterbildungspreis, zu denen namhafte Persönlichkeiten als Vortragende kommen. Diese Veranstaltungen sind anerkannte Höhepunkte in der Region, die großen Zuspruch finden.

 

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