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Ab Ende 2005 ergaben sich wesentliche Veränderungen, welche die Gestaltung von sicherheitsbezogenen Steuerungen im Maschinenbau beeinflussen. Die beiden wichtigsten Normen im Bereich sicherheitsbezogener Steuerungen und Systeme sind die EN ISO 13849-1:2006 - Sicherheit von Maschinensicherheitsbezogene Teile von Steuerungen, Teil 1: "Allgemeine Gestaltungsleitsätze" und die EN/IEC 62061: 2005 - Sicherheit von Maschinen, Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronische Steuerungssysteme. In EN 954-1 bildete die steuerungstechnische Kategorie allein den Maßstab für die sicherheitstechnische Auslegung von Steuerungen. Dies führte teilweise zu erheblichen Mehrkosten, da auch in Fällen, in denen Bauteile mit einem hohen integrierten Sicherheitslevel verwendet wurden, redundant ausgeführt werden mussten. EN ISO 13849-1 bietet durch die Einführung des „Erforderlichen Performance Levels“ als sicherheitstechnische Zielsetzung neue Möglichkeiten und Freiheiten, die zu pragmatischen und kostengünstigen Lösungen führen können. EN ISO 13849-1 gilt für alle Arten von Maschinen, ungeachtet der verwendeten Technologie und Energie, z. B. elektrisch, hydraulisch, pneumatisch, mechanisch,... Sie enthält einen Leitfaden für die Prinzipien der Gestaltung und Integration sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen, einschließlich der Entwicklung von Software. Neben EN ISO 13849-1 spielen bei der sicherheitstechnischen Konzeption von Steuerungen aber auch andere Normen eine wichtige Rolle, beispielsweise EN ISO 13849-2, EN 60204-1 und EN ISO 13850 für die Validierung von Steuerungen, die elektrotechnische Auslegung und für die Gestaltung von NOT-Halt-Konzepten. SISTEMA: Softwaretechnische Unterstützung bei der Gestaltung von Sicherheitsfunktionen
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