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Als Forschung wird die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen bezeichnet. Forschung wird in der Regel in wissenschaftlichen Disziplinen betrieben.
Die Forschung trägt zur Erweiterung unseres Wissens bei und stützt sich dabei auf Altbekanntes oder versucht, die bisherigen Systeme, Regeln, Theorien zu widerlegen und ein neues Verständnis von den Phänomenen in unserer Umwelt zu erlangen.
Ein bekanntes Beispiel ist die Relativitätstheorie von Einstein, die die bisherige Erklärung der Gravitation erweiterte. Die bisherige Erklärung F = m*a beschreibt nur einen Extremfall in der speziellen Relativitätstheorie, nämlich wenn man Beschleunigungen weit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit betrachtet. Ebenso hat schon die Newtonsche Gravitationslehre die bisherige Erklärung von Aristoteles, wonach alle Körper sich bewegen weil sie durch jemanden angestoßen wurden, erweitert und nicht völlig widerlegt.
Forschung wird unterteilt in
Grundlagenforschung (s. nachfolgend), die ohne einen bestimmten Zwang forscht, meist an Universitäten.
Die Grundlagenforschung im engeren Sinne ist die wissenschaftliche Aufstellung, Nachprüfung und Diskussion der Prinzipien einer Wissenschaft, insbesondere in der Mathematik und in den exakten Naturwissenschaften.
Die Grundlagenforschung legt die Basis für weitergehende Forschungen und hebt sich somit ab von der Anwendungsforschung und der Industrieforschung, die unter Umständen ähnliche Forschungsfelder bearbeiten jedoch mit einem anderen Fokus und anderen, wirtschaftlichkeitsorientierteren Zielsetzungen herangehen.
und
Angewandte Forschung, die ein bestimmtes, oft technisches Problem lösen will. Sie hat meist eine wirtschaftliche Anwendung im Auge und findet sowohl an Universitäten als auch in der Industrie statt.
Mit dem Ausdruck Produktentwicklung wird der Vorgang bezeichnet, den eine Ware von der Idee bis bis zum verkaufsfähigen (serienreifen) Erzeugnis nimmt.
Die Produktentwicklung beginnt mit der Aufstellung eines sogenannten Lastenheftes in dem die Anforderungen (Aussehen, Gesetzliche Bestimmungen, Verbrauch...) an das neue Produkt beschrieben werden.
Auf der Grundlage des Lastenheftes werden in einer Konzeptphase in der Entwicklungsabteilung die technischen Möglichkeiten erarbeitet, um das Produkt zu realisieren. Produktdesigner werden hinzugezogen; sie fertigen unter Berücksichtigung der technischen Machbarkeit Skizzen des Produktes an. Mit Hilfe von Schablonen werden dann Modelle der ausgewählten Vorschlägen gefertigt. Durch Konstrukteure und den Musterbau werden Funktionsmuster hergestellt, an den die Funktion der gewählten technischen Lösungen nachgewiesen werden muss. Schließlich erfolgt die Detailentwicklung des Produktes.
Beim Auto gibt es dann z.B. eine Abteilung die sich um die Motoren kümmert, eine andere entwickelt die Türen, dann gibt es Mitarbeiter für die Karosserie usw. Hier müssen sich die einzelnen Abteilungen miteinander abstimmen. Zur Entwicklung gehört dabei auch die Auswahl der Lieferanten sowie die Abstimmung mit ihnen, sofern Einzelteile nicht im eigenen Hause gefertigt werden können.
Von den Einzelteilen müssen meist technische Zeichnungen erstellt werden. Früher wurde dabei an großen Zeichenbrettern von Hand mit Tuschestift, Lineal und Zirkel gearbeitet. Heute sitzen die Konstrukteure am Bildschirm und fertigen die Zeichnungen mit Hilfe von CAD an. Immer öfter werden auch dreidimensionale Computermodelle erstellt. Diese 3D-Modelle können dann auch gleich in der Fertigung und zu Simulationen (z.B. Crashsimulation, Festigkeitssimulation, Spritzgußsimulation...) verwendet werden.
Mittels Prototypen wird das Produkt immer wieder getestet und überarbeitet. Diese Phase ist umso langwieriger und aufwändiger, je komplexer das Produkt ist.
Konstruktion
Produktion - Fertigung
Kunststoffe
Magnetwerkstoffe
Gefahrstoffe
Umweltschutz
Kryostate
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