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Eine Aufzugsanlage, kurz Aufzug oder Lift genannt, ist eine Anlage, mit der Personen, Fahrzeuge oder
Waren in einer beweglichen Kabine, einem Fahrkorb oder auf einer Plattform in vertikaler Richtung
zwischen zwei oder mehreren Ebenen transportiert werden können. Der bewegliche Teil wird dabei auf
senkrecht verlaufenden Schienen geführt.
Bei hydraulischen Aufzügen wird die Kabine durch einen Hydraulikkolben bewegt, der gewöhnlich am
Boden des Aufzugsschachts vertikal eingebaut ist. Im Gegensatz zu Seilaufzügen eignen sie sich nur für
kleinere Förderhöhen. Ist die Kabine fest mit dem Kolben verbunden, spricht man von einem direkt
hydraulischen Aufzug . Wird die Kraft über Tragseile und Rollen übertragen, wird er als indirekt
hydraulischer Aufzug genann t. Beim indirekt hydraulischen Aufzug handelt es sich im Prinzip um einen
umgekehrt betriebenen Flaschenzug , bei dem die lose Rolle durch die Hydraulik bewegt wird. Dadurch
wird eine größere Förderhöhe und höhere Fahrgeschwindigkeit erreicht, daz u ist nur eine
entsprechend kleinere Nutzlast möglich. Indirekt hydraulische Aufzüge werden z.B. auf Bahnhöfen der
Deutschen Bahn verwendet.
Nach der europäischen Harmonisierung ist heute die Betriebssicherheitsverordnung mit den
Technischen Regeln für Aufzüge (TRA) maßgebend. Entsprechende Betriebsvorschriften müssen also
auch in den anderen EU-Mitgliedsstaaten gelten.
Das Haus der Technik führt jährlich eine grosse Aufzugstagung durch. Zentrale Fragen wie
Arbeitsssicherheit, Instandhaltung, Wartung und Kostensenkung stehen hier im Vordergrund.
Elektrotechnik - Elektronik
Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
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