Die Gründungsmitglieder des Hauses der Technik hatten schon 1912 das Ziel, neue Erkentnisse in Technik und Wissenschaft zu vermitteln und Wissen auf hohem Standard wieder zu aktivieren. Bereits damals wurde der Name "Haus der Technik" für dieses zukunftsweisende Vorhaben gewählt.
Die eigentliche Gründung erfolgte nach Krieg und Wirtschaftskrise schließlich im Jahre 1927. Mit seiner interdisziplinären und praxisorientierten Zielsetzung war das Haus der Technik die erste Einrichtung dieser Art. Dieser Ansatz kam schon im Gründungsvortrag mit dem Titel: "Ingenieur und Kaufmann Hand in Hand" deutlich zum Ausdruck.
Die aus den Anfängen resultierende Vorreiterrolle ist nach wie vor Verpflichtung für das Haus der Technik. Sie bestimmt zugleich das Selbstverständnis hinsichtlich Qualität, Aktualität und Praxisnähe.
Seit Gründung des Hauses der Technik war es immer das Ziel, herausragende Persönlichkeiten zur Mitwirkung zu gewinnen. Bereits in den Anfangsjahren waren dies, um nur einige Namen zu nennen, Männer wie Max Planck, Otto Hahn, Peter Debye, Max von Laue, Walther Gropius, Ludwig Prandtl, Conrad Matschoß, Oscar von Miller. Diese Tradition lebt fort bei den Sonderveranstaltungen, wie beispielsweise dem "Tag der Hochschule und der Industrie", den Semestereröffnungen und weiteren Fachtreffen, zu denen namhafte Persönlichkeiten als Vortragende kommen. Diese Veranstaltungen sind anerkannte Höhepunkte in der Region, die großen Zuspruch finden.
Artikel zum 70 jährigen Bestehen: "70 Jahre HDT" aus "Aufbereitungstechnik Mineral-Processing", Oktober 1997
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