H050103913
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Veranstaltung
W-H050-10-391-3
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Seminar

Prozesssimulation in der Verfahrenstechnik

Design - Sensitivitätsanalyse - Prozessoptimierung - fixe Investition
Termin
21.10.2013 13:00 - 23.10.2013 16:00 in Essen (Haus der Technik)
Leitung
Prof. Dr.-Ing. Thomas Rieckmann
Prozess- und Produktentwicklung, Institut für Anlagen und Verfahrenstechnik, Fachhochschule Köln
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten

Ziel des Seminars ist es aufzuzeigen, wie man effzient verfahrenstechnische Designaufgaben mit Unterstützung eines kommerziellen Programms zur Prozesssimulation lösen kann. Stärken und Schwächen werden anhand exemplarischer Übungsaufgaben verdeutlicht.

Inhalt
  • Aufbau von kommerziellen Programmen zur Prozessimulation
    • Stoffwerte, Reinstoffe, Mischungen und Gruppenbeitragsmethode
    • Thermodynamische Optionen, K-values
    • Schätzung der fixen Investition
  • Heuristische Regeln zur Prozesssimulation
  • Einführung in die Bedienung von Chemcad
    • Aufbau einer Simulation
    • Analyse des Stoffsystems
  • Stationäre Standardmodelle
    • Pumpen, Verdichter, Rohrleitungen, Ventile
    • Mischer, Komponententrenner, Teiler, Flash und Behälter
    • Wärmübertrager, flüssige und dampörmige Wärmeträger,
      Öfen
    • Reaktoren: Gibbs-Reaktor, stöchiometrischer Reaktor, kinetischer
      Reaktor
    • Rektifikation und Absorption
    • Flüssig/flüssig Extraktion
    • Handhabung von Feststoffe, Partikelgrößenverteilung, Mühle,
      Sieb, Zyklon
  • Kombinierte Modelle zur Beschreibung komplexer Grundoperationen
    • Reaktor mit Brüdenabzug über Kopf zur Verschiebung des
      Gleichgewichts
  • Bilanzierung einer Prozessstufe mit Stoffrückführung
    • Dampfkreisprozess
    • Veresterung
Zum Thema

Auslegung und Maßstabsvergrößerung sowie das Nachrechnen und die Optimierung von Prozessstufen verfahrenstechnischer Anlagen können durch kommerziell verfügbare Software zur Prozesssimulation effizient unterstützt werden. Die Stärken solcher Softwarepakete liegen in der Bereitstellung umfangreicher Datenbanken zur Berechnung der Stoffwerte von Reinstoffen, in der Umsetzung von Methoden zur Prädiktion der Eigenschaften von Mischungen und in der Lösung von Bilanzgleichungen bei Stoffrückführungen. Des weiteren ist es möglich, wichtige Apparate wie Wärmeübertrager, Öfen, Reaktoren, Rektifikationskolonnen, Absorber oder Zyklone zu dimensionieren und deren fixe Investition zu schätzen. 

Ein wichtiges Merkmal der Abbildung verfahrenstechnischer Prozesse mit einem Prozesssimulator ist, dass man mit wenig Aufwand Sensitivitätsanalysen und Berechnungen zur Prozessoptimierung durchführen kann. Werkzeuge zur Analyse der Berechnungsergebnisse wie Siedekurven von Mischungen oder Temperatur- und Konzentrationsverläufe über der Länge bzw. Höhe eines Apparates unterstützen diesen Prozess effizient. Das Seminar beginnt mit einer Einführung zum Aufbau und zur Handhabung des Prozesssimulators Chemcad. Dabei ist es zur Erreichung der Ziele des Seminars unwichtig, welche Software man in der verfahrenstechnischen Praxis anwendet, da die Prinzipien der Handhabung sowie der Bilanzierung, Modellierung und Auslegung softwareunabhängig sind. Anhand von Übungsaufgaben erarbeiten sich die Seminarteilnehmer die Simulation der wichtigsten verfahrenstechnischen Grundoperationen. Dieser Prozess wird durch die Vermittlung entsprechender heuristischer Regeln unterstützt. Das Seminar wendet sich sowohl an erfahrene Ingenieure, die noch keine Erfahrung mit einem kommerziellen Prozesssimulator sammeln konnten, als auch an Jungingenieure, die ihr bisher an der Hochschule erworbenes Grundlagenwissen auf die Arbeit mit diesem Werkzeug übertragen wollen.

Teilnahmegebühr
Mitgliedergebühr: 1.395,00 € Nichtmitgliedergebühr: 1.550,00 €
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken
Diese Veranstaltung wird in folgenden Themen aufgelistet:
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Frau Wiese beantwortet gerne Ihre Fragen und freut sich auch über Ihre Anregungen.
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Tel. +49 (0) 201 1803 1
Fax +49 (0) 201 1803 346
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