H110031907
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Veranstaltung
W-H110-03-190-7

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Seminar

Entwicklungsmethoden in der Mechanismentechnik

Grundlegendes zu Starrkörpermechanismen, Koppelmechanismen (Getriebe), nachgiebigen Mechanismen, nachgiebigen Aktuatoren sowie deren Analyse und Synthese
Termin
16.03.2017 10:00 - 17.03.2017 16:00 in Berlin (Haus der Technik e. V. am Alexanderplatz)
Leitung
Prof. Dr. Dipl.-Ing. Lena Zentner
Fachgebiet Mechanismentechnik, Fakultät für Maschinenbau, Technische Universität Ilmenau
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten

Das Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung der Methoden zur Entwicklung der Starrkörpermechanismen sowie der nachgiebigen Mechanismen und Aktuatoren. 
Durch diese Veranstaltung werden Sie strukturierte Kenntnisse und Methoden zur Entwicklung von Starrkörpermechanismen (Koppelmechanismen), nachgiebigen Mechanismen und nachgiebigen Aktuatoren erwerben.

Dadurch, dass Starrkörper- und nachgiebige Systeme in einem Zusammenhang betrachtet werden, üben Sie die Fähigkeit die Vorteile beider Arten anwendungsgezielt einzusetzen.

Sie werden außerdem neue Entwicklungen direkt aus der Forschung kennenlernen und dadurch neue Inspirationen erhalten. 

Teilnehmerkreis

Ingenieure, die sich mit Entwicklung und Optimierung von Mechanismen in Maschinen beschäftigen und neue Inspirationen suchen insbesondere Spezialisten für Roboter-, Greifertechnik, Verpackungsindustrie und Automobilindustrie. 

Inhalt

1.Tag: Starrkörpermechanismen (Koppelmechanismen auch -Getriebe)

Anwendung, geometrische Grundlagen, Bewegungsanalyse (schnelle Regeln zur Ermittlung von Übersetzungen und Geschwindigkeiten), kinetische Analyse (schnelle Regeln zur Ermittlung der Kräfte und Momente, sowohl in den Gelenken als auch als äußere Belastungen), Synthese von Koppelgetrieben nach Parametern der Übertragungsfunktion, Synthese von Koppelgetrieben nach vorgegebenen Lagen, Beispiele zur Analyse und Synthese der Koppelmechanismen zum Selbstlösen und zum gemeinsamen Lösen;


2.Tag: Nachgiebige Mechanismen und Aktuatoren:

Anwendung, Klassifizierung, Realisierungsmöglichkeiten nachgiebiger Mechanismen und Aktuatoren, modellbasierte Beschreibung der Bewegung und der Kraftübertragung, Anwendung intrinsischer nachgiebiger Sensorik in nachgiebigen Mechanismen und Aktuatoren, Beispiele der Neuentwicklungen auch nach biologischen Vorbildern (Greifer, auch Sauggreifer, medizintechnische Anwendungen, Verformungskörper für Präzisionsgeräte, Anwendungen nachgiebiger Sensorik), Regeln zum Ersatz von Starrkörpermechanismen durch nachgiebige Mechanismen, Beispiele zum Selbstlösen und zum gemeinsamen Lösen 

Zum Thema

Koppelmechanismen auch (-Getriebe) bestehen aus starren Gliedern, die durch Gelenke verbunden sind und dienen zum Umformen und Übertragen von Bewegungen und Kräften. Starrkörpermechanismen sind unentbehrliche Bestandteile jeder Maschine und finden insbesondere in Roboter-, Greifertechnik, Verpackungsindustrie und Automobilindustrie Anwendung. Immer komplexer werdende Systeme bei immer anspruchsvolleren Aufgaben führen zu steigenden Anforderungen an die Mechanismen, wobei eine strukturierte und modellbasierte Entwicklung notwendig ist.

Nachgiebige Mechanismen und Aktuatoren sind mechanische Systeme, die ihre Bewegung durch Verformung nachgiebiger Systemabschnitte, im Extremfall durch Verformung des ganzen Systems erlangen. Die Vorteile nachgiebiger Systeme - keine Reibung, Fähigkeit die Energie zu speichern, gute Voraussetzungen zur Miniaturisierung, keine bzw. einfachere Montage und geringe Wartung - machen diese auch für spezielle Anwendungen interessant. So eignen sich nachgiebige Systeme für den Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen, beispielsweise für Reinraum-, Vakuum- und Weltraumanwendungen, sowie in der Präzisionstechnik und in der Medizintechnik.
 

Teilnahmegebühr
Mitgliedergebühr: 1.350,00 € Nichtmitgliedergebühr: 1.420,00 €
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken
Diese Veranstaltung wird in folgenden Themen aufgelistet:
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