H110111894
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Veranstaltung
W-H110-11-189-4
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Praxis-Seminar

Bodengutachten - der Ausgangszustandsbericht nach EU-Immissionsschutzrichtlinie

Rechtlicher Rahmen – Inhalt und Umfang - Praxisbeispiele
Termin
18.11.2014 10:00 - 18.11.2014 17:00 in Berlin (Haus der Technik e. V. am Alexanderplatz)
Leitung
Dipl.-Geol. Winfried Rück
Büro für Umweltplanung GmbH, Berlin
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten

Anhand der LABO-/LAWA-Arbeitshilfe und unter Berücksichtigung von durchgeführten und recherchierten Umsetzungsbeispielen vermittelt das Seminar die erforderlichen Hintergrundkenntnisse. Vorgesehen sind außer der Darstellung der rechtlichen Grundlagen, der Inhalte und der Vorgehensweise im Rahmen der Berichterstellung auch praxisbezogene Falldarstellungen. Darüber hinaus ist Platz für Diskussionen zu branchenspezifischen Besonderheiten und zu unterschiedlichen Ploblemschwerpunkten bei der Umsetzung. 

Teilnehmerkreis

für Betreiberverantwortliche, Berater und Ingenieurbüros sowie für Beteiligte aus Fach- und Vollzugsbehörden

Inhalt

Einführung und Rechtsgrundlagen 
• Einführung in das Thema
• IED-Richtlinie
Grundsätze, Anwendungen, Ausgangszustandsbericht


Ausgangszustandsbericht 
• Allgemeines
• LABO-Arbeitshilfe zum Ausgangszustandsbericht
• Inhalt
• Aufbau
• Gefährliche Stoffe und Relevanz
• Behördenbeteiligung
• Ausnahmen
• Erfahrungen auf unterschiedlichen Standorten


Vorgehensweise in Fallbeispielen 
• Probenahme
Arten/Methoden, Anzahl, Intensität
• Analytik
Arten/Parameter, Umfang
• Berichterstellung
Inhalt, Gliederung, Aussagekraft, Einschränkungen, Problemstellungen und Lösungsansätze
• Aufgabe durch Teilnehmer zu lösen

 

Besprechung von Beispielfällen
• Diskussion mit Seminarteilnehmern
 

Zum Thema

Die Richtlinie der EU über Industrieemissionen (IE-RL) beinhaltet auch die Pflicht zur Erstellung eines Ausgangszustandsberichtes im Rahmen des immissionschutzrechlichen Genehmigungsverfahrens. Der Ausgangszustandsbericht dient der Beweissicherung des Zustandes von Boden und Grundwasser vor Inbetriebnahme der Anlage und ist Grundlage der Rückführungspflichten des Betreibers bei einer späteren Stillegung der Anlage.

Für Betreiber von genehmigungspflichtigen Anlagen gilt es daher, die vielfältigen Aspekte des Ausgangszustandsberichtes zu beachten: Welche Stoffe und Mengen umfasst der Ausgangszustandsbericht, welche Anlagen und Betriebsteile sind mit einzubeziehen, wie ist der Bericht aufzubauen, welche Inhalte umfasst er, welche Besonderheiten sind zu beachten – und in welchen Fällen muss er überhaupt erstellt werden.

Erste Erfahrungen mit diesem neuen Instrument des Boden- und Grundwasserschutzes liegen nunmehr vor. Zur Vereinheitlichung der Vorgehensweise hat die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Boden (LABO) unter Beteiligung der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) eine Arbeitshilfe erstellt, die als Leitfaden für Anlagenbetreiber und Behörden bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zum Ausgangszustandsbericht gilt und der daher besondere Bedeutung zukommt.

Teilnahmegebühr
Mitgliedergebühr: 675,00 € Nichtmitgliedergebühr: 750,00 €
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken
Diese Veranstaltung wird in folgenden Themen aufgelistet:
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Frau Wiese beantwortet gerne Ihre Fragen und freut sich auch über Ihre Anregungen.
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Fax +49 (0) 201 1803 346
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