H010122706
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Veranstaltung
W-H010-12-270-6

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Tagung

Baugrunderkundung, Baugrundverbesserung und Gründungen für Windenergieanlagen

Subsoil Analysis, Ground Improvement and Wind Turbine Foundations (with simultaneous translation English/German & German/English
Termin
08.12.2016 10:00 - 09.12.2016 14:00 in Essen (Haus der Technik)
Leitung
Dipl.-Geol. Christian Schümann
TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG, Essen
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in den erforderlichen Umfang einer Baugrunderkundung sowie in geeignete Baugrundverbesserungsmaßnahmen und spezielle Gründungsvarianten für Windenergieanlagen (WEA) zu vermitteln. Es werden sowohl die geotechnischen Grundlagen erläutert als auch Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt und das Zusammenspiel zwischen WEA-Auslegung und Gründungskonzept aufgezeigt.
Der Teilnehmer soll in die Lage versetzt werden, WEA-Standorte hinsichtlich ihrer geotechnischen Eignung zu bewerten und den erforderlichen Gründungsaufwand abzuschätzen.

 

The objective of the technical conference is to convey a detailed overview of comprehensive soil investigation methods and appropriate subsoil improvement techniques, and how to choose the best foundation design for particular wind turbines. We will discuss geotechnical basics and present real-world case studies with a focus on the interaction between wind turbine design and type of foundation.

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter von Projektentwicklern und Windparkbetreibern, WEA-Herstellern sowie Gutachter, Ingenieurbüros und Investoren

Project developers and wind farm operators and staff, WEC manufacturers, experts, engineering consultants, investors

 

Inhalt

Gerd Siebenborn von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) bringt es auf den Punkt und beschreibt, was bei einer Baugrunduntersuchung besonders geprüft werden sollte: „Die örtliche Situation muss bei der Planung eines Erkundungsprogramms berücksichtigt werden. Des Weiteren sollten die Zuwegungen zu den Aufschlusspunkten und die Standfestigkeit des Bohrplanums erfasst werden. Die Qualität der geotechnischen Erkundung hängt maßgeblich von der Fachkompetenz der ausführenden Unternehmen und des eingesetzten Personals ab. Die Fortbildungs- und Qualifikationsnachweise des Personals der anbietenden Unternehmen sind mit der Angebotsabgabe vorzulegen. Mit der Ausführung der Aufschlussarbeiten ist grundsätzlich ein qualifiziertes Unternehmen zu beauftragen. Geophysikalische und geotechnische Messungen im nicht ausgebauten Bohrloch sollten stets von Spezialfirmen ausgeführt werden.‟

Auf die Frage, wo er Verbesserungspotential bei der Baugrunduntersuchung sieht antwortet er wie folgt: „Insbesondere bei komplizierten geotechnischen und bohrtechnischen Verhältnissen wird empfohlen, wichtige Bohrparameter elektronisch durch einen Bohrdatenschreiber aufzuzeichnen um die geologische und geotechnische Beurteilung der erbohrten Schichtenfolge zu präzisieren und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Es sollten folgende Parameter aufgezeichnet werden: Bohrfortschritt, Tiefe, Spüldruck, Andruck, Drehmoment, Spülmenge, Drehzahl, Schlagenergie, Mastneigung. Die Daten sollten auf der Baustelle als Ausdruck und digital zur Verfügung stehen.‟
 

Fachtechnisch unvollständige oder widersprechende Ausschreibungen führen häufig zu Missverständnissen und Nachträgen bei der Ausführung. Der Verzicht auf Überprüfung des eingesetzten Gerätes und des Personals fördert die Qualitätsminderung der gewonnen Proben. Bei der Gründung von Windenergieanlagen sollte der Ersteller aus qualitätsbezogenen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten des geotechnischen Berichts als Berater in geotechnischen Belangen bei Ausschreibung, Wertung und Durchführung der Baumaßnahmen hinzugezogen werden.

Der Leiter der Tagung Herr Christian Schümann, TÜV NORD SysTec GmbH & Co. KG, Gruppe Wind Standortgutachten Baugrunderkundung und Gründungsberatung, beantwortet die Frage nach dem Baugrundrisiko bei Erstellung der Windkraftanlagen wie folgt:

„Das Baugrundrisiko trägt grundsätzlich der Bauherr, denn er stellt den „Baustoff Boden“ zur Verfügung. Sollte also trotz einer sorgfältigen und fachgerechten Baugrunderkundung ein nicht vorhersehbarer Schaden an dem Bauwerk „Windenergieanlage“ entstehen, dessen Ursache dem Baugrund zuzuordnen ist, so spricht man vom sogenannten „Baugrundrisiko“, dass der Bauherr zu tragen hat. Der Begriff „Baugrundrisiko“ deckt jedoch nicht die Schäden ab, die auf eine ungenügende, nicht sach- und fachgerechte Baugrunderkundung zurückzuführen sind! Für derartige Schäden haftet der geotechnische Sachverständige.‟

Zum Thema

Die aktuellen Multi-Megawatt Windenergieanlagen stellen sehr hohe Anforderungen an die Tragfähigkeit des Untergrundes und an ihre Fundamente. Durch die standortbezogene Optimierung der WEA-Fundamente sowie den Einsatz von Verfahren zur Baugrundverbesserung lassen sich häufig Einsparpotenziale bei der WEA-Gründung realisieren.

 

The new multi-megawatt wind energy converters (WECs) make very high demands on subsoil bearing capacity and on wind turbine foundations. We can reasonably expect savings when foundation design and ground improvement processes are optimised to suit site-specific conditions.

Programm
Nein
Ja
Tag 1
10:15

Geophysikalische Baugrunderkundung für Windenergieanlagen

Prof. Dr. Bodo Lehmann & Dr. Boris Dombrowski, DMT GmbH & Co. KG, Essen

Nein
Ja
Tag 1
11:00

Baugrundverbesserung für die Gründung von WEA-Anlagen - Einsatzgebiete und Anwendungsgrenzen

Prof. Dr.-Ing. René Schäfer, Hochschule Ruhr West, Mülheim

Nein
Ja
Tag 1
11:45

Kaffeepause

 
Nein
Ja
Tag 1
12:00

Geokunststoffbewehrte Bauweisen 'tragen' schweres Gerät auf weichem Untergrund - Ergebnisse aus Praxis und Großversuchen

 Dr.-Ing. Lars Vollmert, Bauberatung Geokunststoffe GmbH & Co. KG, Espelkamp

Nein
Ja
Tag 1
12:45

Mittagspause

 
Nein
Ja
Tag 1
13:45

Massenfundamente, ein robustes Koppelglied Windkraftanlage/Baugrund - mit empfindlichen Herstellungsdetails?

Dr.-Ing. Ulrich Güttler, BS Bauconsult & Sachverständigen Büro, Oer-Erkenschwick

Nein
Ja
Tag 1
14:30

International Foundation Expertise

MEng (Hons) Dante Arroyo Sanchez, CTE Wind civil engineering, Dinard (France)

Nein
Ja
Tag 1
15:15

Kaffeepause

 
Nein
Ja
Tag 1
15:30

Änderung der Berechnung von Pfahlgründungen in der Niederlande ab 2017 - Wie verhält sich das zur Pfahltragfähigkeit nach der deutschen Berechnungsmethode?

Dipl.-Ing. E.C. Ben Telkamp & Dipl.-Ing. A.W.J. Bart van Hoof, Fugro GeoServices B.V., Weert (Niederlande)

Nein
Ja
Tag 1
16:15

Foundation Interface, Risk and Project Management  leading to lower Cost of Energy

CEng Fergal O'Mahony, Amsterdam (Niederlande)

Nein
Ja
Tag 1
17:00

Diskussion und anschließend Erfahrungsaustausch bei einem gemeinsamen Imbiss

 
Ja
Ja
Tag 2
08:15

Windpark Rethwisch - Praxisbericht eines Windparkbaus auf extrem schlechten Untergrund

Dipl.-Ing. Kai-Uwe Bornemann, Vestas Deutschland GmbH, Osnabrück

Nein
Ja
Tag 2
09:00

EuroCape New Energy, 500 MW Wind Park in Zaporizhia, Ukraine

MBA Peter Justin O'Brien , EuroCape New Energy, Kiew, Ukraine

Nein
Ja
Tag 2
09:45

Kaffeepause

 
Nein
Ja
Tag 2
10:00

Risks and Difficulties in the Design and Construction of Access Roads and Crane Hard standings over Peat or similar Weak Ground: Remedial Designs in the Event of Failures

MA MSc George Ballard, GB Geotechnics Ltd. Cambridge (Great Britain)

Nein
Ja
Tag 2
10:45

Sichere Instandsetzung und Ertüchtigung von Windenergiefundamenten

Dipl.-Ing. Klaus Deininger, KTW Umweltschutztechnik GmbH, Mellingen

Nein
Ja
Tag 2
11:30

Kaffeepause

 
Nein
Ja
Tag 2
11:45

Der SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator), der ungeliebte Besucher, der Kontrolleur oder der Partner am Bau

Dipl.-Ing. Bernd Gerdener, Roxeler Ingenieursgesellschaft mbH, Münster-Roxel

Nein
Ja
Tag 2
12:30

Gemeinsames Mittagessen und Ende der Veranstaltung

 
Teilnahmegebühr
Mitgliedergebühr: 895,00 € Nichtmitgliedergebühr: 995,00 €
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken
Hinweise

Ausstellung/ Sponsoring


Eine Fachausstellung ist geplant.

Bitte fragen Sie die buchbaren Pakete bei Frau Hartwich per eMail unter:

m.hartwich@hdt-essen.de oder telefonisch unter: 0201-1803-335 an.

 

⇒ Bitte beachten Sie: 

Jeder zweite und weitere Teilnehmer einer Firma erhält 50%  Rabatt. 

 

 

There will be simultaneous translation English/German & German/English.

 

 

An exhibition is also planned. You can choose between different exhibition/sponsoring options.

Further Enquiries: m.hartwich@hdt-essen.de (+49) 0201-1803-335

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