H110091433
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Veranstaltung
W-H110-09-143-3
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Seminar

Alles Pauschal?

Anwendung und Missbrauch von Pauschalverträgen im Bauwesen
Termin
12.09.2013 10:00 - 12.09.2013 17:00 in Essen (Haus der Technik)
Leitung
Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Nagel
Professor für Baumanagement und Bauwirtschaft, FH Mainz
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten

In diesem Seminar soll gezeigt werden, wie im Streitfall rechtssicher gehandelt wird um Mehrvergütungsansprüche sicher zu begründen und Vergütungsverluste zu vermeiden. 

Teilnehmerkreis

Geschäftsführer und Prokuristen von Bauunternehmen, Handwerksmeister des Bau- und Ausbaugewerbes, Baukaufleute, Architekten, Planer 

Methode

Die eindeutige Leistungsabgrenzung in allen Phasen der Bauabwicklung hängt nicht davon ab, wie der Vertrag heißt, sondern die „Vertragsgeschichte“ und die einzelnen Elemente der Leistungsbeschreibung grenzen den Umfang der „Pauschalierung“ ab. Auch wenn der Vertrag noch so „pauschal“ ist, ist der Auftragnehmer mit Mehrvergütungsansprüchen bei Leistungsänderungen nicht abgeschnitten. Der wesentliche Nutzen besteht im sicheren Erkennen und Durchsetzen von Ansprüchen bei Leistungsänderungen. 

Inhalt

• Typen von Pauschalpreisverträgen und ihre praktischen Konsequenzen
• Auswahl des „richtigen“ Typs bei der Vergabe von Bauleistungen
• Konsequenzen aus der Änderung des Vertragstyps vom Angebot zum Vertragsabschluss
• praktische Erfahrungen mit dem Typ des „Garantierten Maximalpreisvertrages“
• unterschiedliches Verständnis von Festpreisen und Pauschalierungen
• Erklärungsirrtum und Bearbeitungsfehler im Angebot
• rechtssichere Angebotsbearbeitung
• Umgang mit unwirksamen AGB
• Leistungsänderungen und unzulässige Leistungsforderungen im Pauschalvertrag
• rechtssicheres Verhalten bis zur Abrechnung
• Abrechnungsvarianten
• notwendige Formen der Rechnung - was ist „prüfbar“ ?
• Rechnungsprüfung von Nachunternehmern „claim – Management“
• 30 % zu viel abgerechnet – niemand hat es gemerkt!
• Abrechnung bei Kündigung 

Zum Thema

In dem Bestreben vieler Bauherren einen Festpreis für die gesamte Bauleistung zu vereinbaren, werden häufig „Pauschalpreisverträge“ unterschiedlichster Typen geschlossen. Häufig bleibt dabei unklar, was eigentlich pauschaliert worden ist (Preis, Leistung, Bauumstände?). Mit der Vorstellung des Bauherren, ein komplettes funktionsfähiges Bauwerk auch bei unvollständiger Leistungsbeschreibung zu erhalten und dem Bestreben des Bauunternehmers, die Leistung im vereinbarten Umfang zu erbringen, kommt es sehr häufig zum Streit. Die dabei immer wieder zu beobachtende Unsicherheit vieler Bauunternehmer führt letztendlich zu zunehmendem Missbrauch verschiedener Vertragstypen zum Nachteil einer Vertragspartei. 

Teilnahmegebühr
Mitgliedergebühr: 550,00 € Nichtmitgliedergebühr: 590,00 €
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken
Diese Veranstaltung wird in folgenden Themen aufgelistet:
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Frau Wiese beantwortet gerne Ihre Fragen und freut sich auch über Ihre Anregungen.
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