Ein Schwerpunkt in dem 2-tägigen Seminar ist die Erkennung von Schädigungen, wie Wicklungsfehler, Masseschluss, gebrochene Rotorstäbe, Spannungsunwucht und Wellenspannung. Dabei kommen die Schwingungsdiagnose, Magnetfeldanalyse, Strom-/Spannungsmessungen und Temperaturmessungen in Experimenten zum Einsatz. Bei der Diagnose von Verzahnungen stehen Berechnung von Fehlerfrequenzen an Stirnrad- und Planetengetrieben, wie Zahneingriffsfrequenz, Frequenz gleicher Zahnstellung, Zahnwiederholfrequenz, sowie deren Nachweis im Mittelpunkt. Die Eignung der "normale" FFT, Hüllkurvendemodulation und Drehwinkelmessung, an schnell und langsam drehenden Getriebestufen wird in anschaulichen Experimenten dargestellt. Dabei spielen die Mittlungsverfahren eine wichtige Rolle. Anhand von Praxisbeispielen werden die Grenzwerte für Schwingungen an Getrieben diskutiert. Die Erfassung der Maschinenbewegungen mit einem 1- Kanal Schwingungsanalysator bei laufendem Betrieb zur Erkennung der Ursachen wiederholter Kupplungs- und Lagerschäden können für viele Praxisaufgaben ausreichend sein. Zahlreiche Praxisbeispiele belegen dies. Die weiterführenden Techniken mit Hilfe von 2- Kanal Schwingungsanalysatoren zur Bestimmung von Resonanzgebieten und Maschinenbewegung werden an Beispielen erläutert. |