Bei der Entwicklung quantitativer chromatographischer, spektroskopischer oder anderer instrumenteller Analyseverfahren wir im Allgemeinen eine DIN-konforme Kalibrierung gefordert.
Die ist speziell der Bereich der Spurenanalytik und Reinheitskontrolle, aber auch allgemein für die Qualitätssicherung und Validierung quantitativer analytischer Methoden wichtig.
Es werden zunächst die statistischen Grundlagen von Kalibrierungen sowohl mit linearen als auch nichtlinearen Funktionen und die Berechnung der zugehörigen Verfahrensstandardabweichung, d.h. des zu erwartenden Analysenfehlers, besprochen. Anschließend wird gezeigt, wie in beiden Fällen die Nachweisgrenze, Erfassungsgrenze und Bestimmungsgrenze ermittelt werden können.
Entsprechende kostenlose Software auf Basis der Programmiersprache R und Eingabe der Kalibrierdaten und Ausgabe der Analysenergebnisse über Excel-Dateien wird allen Teilnehmern auf einem USB-Stick zur Verfügung gestellt.
Teilnehmer können einen eigenen Kalibrierdatensatz zur Veranstaltung mitbringen, der dann nach Möglichkeit ausgewertet wird. |