H050043825
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Veranstaltung
W-H050-04-382-5
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Turbinen und Wasserräder für die kleine Wasserkraft bis 150 kW

 
Termin
28.04.2015 09:00 - 28.04.2015 17:00 in München (Regus Business Center Laim)
Leitung
Dipl.-Ing. Thomas Dimmers
Pump Consult Düsseldorf, Haan
Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten

Ziel des Seminars ist die energetische Abschätzung vorhandener Wasserkraftpotenziale und die Auswahl einer geeigneten Turbinentype.

Die Teilnehmer erhalten eine Einführung zur Technik und Anwendung folgender Strömungsmaschinen:

  • Klassisches, oberschlächtiges Wasserrad
  • Schiffsmühlen
  • Unterwasserwindrad
  • Wasserkraftschnecke
  • Pumpen als Turbinen
  • Minipeltonrad

Neben vielen Praxiserfahrungen und Bildern werden die Vor- und Nachteile der Turbinen genannt.
Das Seminar schließt einen bautechnischen Entwurf für ein Wasserrad ein. Der Entwurf ist die Basis für den Bau einer eigenen kleinen Wasserkraftanlage.

Inhalt
  • Die Schiffsmühle
    • Die Strömungsgeschwindigkeit ist entscheidend
    • Eine Mischung aus Wasserrad und Schwimmponton
    • Anwendung bei schwankenden Wasserpegeln

 

  • Das Unterwasserwindrad
    • Ein Propeller nutzt die Strömungsenergie
    • Mit dem Diffusor zu höheren Wirkungsgraden
    • Anwendungen in fließenden Gewässern

 

  • Die Wasserkraftschnecke
    • Das Prinzip Archimedes
    • Die Abhängigkeit der Leistung von der Gefällehöhe und dem Volumenstrom
    • Anwendungen an Wehren mit 1-10 m Höhe

 

  • Die Turbinenpumpe
    • Eine Pumpe läuft rückwärts und erzeugt am Motor elektrischen Strom
    • Die Abhängigkeit der Leistung von der Gefällehöhe und dem Volumenstrom
    • Die kleine, preiswerte Turbine mit der begrenzten Regelbarkeit bis 250 kW

 

  • Berechnung eines oberschlächtigen Wasserrades
    • Anhand einer Beispielberechnung wird der Entwurfsfluss für ein Wasserrad aufgestellt. Ziel ist es, für einen gegebenen max. Volumenstrom und einer festen Fallhöhe das Wasserrad, die Ein- und Auslaufzone sowie die Peripherie mit Getriebe und Generator so zu dimensionieren, dass eine optimale Effizienz erreicht wird.

Zum Thema

Strömungen in den Gewässern und Niederschläge auf dem Festland bieten bedeutende energetische Potentiale, die bis heute nur zu einem kleinen Teil genutzt werden.

Der Kreislauf des Wassers ist ein immer wiederkehrender Prozess. Die Hydroenergie als erneuerbare und kontinuierliche Energiequelle wird ein wichtiger Baustein für die Stromversorgung von morgen. Ihr Anteil an der weltweiten Erzeugung elektrischer Energie liegt derzeit nur bei 4% .

Bisher war der Investitionsaufwand bei der Nutzung von Wasserkraft sehr hoch. Die Turbinen sind in Einzelanfertigung sehr teuer und der Aufwand für Bauwerke wie Staudämme ist gewaltig. Nur staatliche Betriebe und Unternehmen der Energieversorgung waren in der Lage, die Anlagen zu finanzieren. Auch auf die Natur hatte der Bau von Wasserkraftanlagen einen nicht unerheblichen Einfluss.

Kraftwerke, die fossile Brennstoffe verwenden, wurden bis zur Energiewende in den Industrieländern bevorzugt. Ihr Nachteil für die Luft und für das Klima wurde erst spät erkannt. Zudem kam in den letzten Jahren das Bewusstsein auf, dass Kohle, Gas und Öl auf der Erde endliche Energieträger sind. Atomkraft bleibt gefährlich und das Problem der Entsorgung radioaktiven Brennstäbe ist bis heute ungelöst. Wasserkraft erlebt unter dem Einfluss naturschützender Aspekte besonders in Europa eine Renaissance. Alte Mühlen werden renoviert und neuartige Strömungsmaschinen entwickelt. Vor etwa 10 Jahren wurde die erste Wasserkraftschnecke mit einem Wirkungsgrad über 80 % gebaut. Ihren Ursprung findet die Wasserkraftschnecke aber in der Erfindung der archimedischen Schraube als Schöpfrad in der Landwirtschaft vor 2300 Jahren.

Das Seminar beschreibt neue und alte Strömungsmaschinen, die für die kleine Wasserkraft bis 150 kW geeignet sind. Sie finden Ihre Anwendung an Flussläufen und Wehren mit natürlichen und künstlichen Gefällen. Vorhandene Turbinenanlagen können ergänzt werden. Hier bieten zum Beispiel die Mindestfließmengen zur Erhaltung der unteren Bachläufe noch ungenutzte Restpotenziale. Aber auch in der Industrie und in der Wasserversorgung können kleine Turbinen aus Druckentspannung oder aus der Höhenlage des Wassers Energie erzeugen.
 

Teilnahmegebühr
Mitgliedergebühr: 720,00 € Nichtmitgliedergebühr: 780,00 €
mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener Arbeitsunterlagen sowie Mittagessen und Pausengetränken
Hinweise

Am Isarwerk 3 in München, Wittelsbacher Straße befindet sich die Wasserkraftschnecke “ Stadtbachstufe” mit einer Leistung von 50 kW.
Im Anschluss an das Seminar gibt es die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Besichtigung der Anlage.

Diese Veranstaltung wird in folgenden Themen aufgelistet:
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Frau Wiese beantwortet gerne Ihre Fragen und freut sich auch über Ihre Anregungen.
Frau Wiese
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