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Sicherheit im Betrieb - Arbeitssicherheit - Elektrotechnik

Elektrotechnische Prüfungen sind eine wesentliche Voraussetzung für die Arbeitssicherheit der in den Betrieben, Institutionen und Behörden tätigen Personen. Verantwortlich für die Durchführung der elektrotechnischen Prüfungen ist der jeweilige Unternehmer oder Leiter. Er überträgt diese Verantwortung zumeist seiner verantwortlichen Elektrofachkraft oder wird einen Elektrofachbetrieb mit den notwendigen Prüfarbeiten beauftragen.

Unser Veranstaltungsangebot:

Browser URL 100x70 Messpraktikum BGV A3 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
Messpraktikum zum Prüfen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel
26.06.2017 - 27.06.2017 in Essen
Browser URL 100x70 Messpraktikum BGV A3 Elektrische Anlagen Maschinen und Betriebsmittel
Messpraktikum zum Prüfen von elektrischen Anlagen, elektrischen Maschinen und elektrischen Geräten
28.06.2017 - 30.06.2017 in Essen
Browser URL 100x70 Schaltberechtigung Schaltbefähigung (Praxis)
Schaltberechtigung - Unterweisung für elektrische Anlagen bis 30 kV (auch 33 / 36 / 110 / 220 / 380 kV) mit Praxisteil
29.06.2017 - 30.06.2017 in Essen
Browser URL 100x70 DIN VDE 0105-100 Elektrische Anlagen
Die Anforderungen der DIN VDE 0105-100 Betrieb elektrischer Anlagen im Unternehmen rechtssicher umsetzen
04.07.2017 in Essen
Browser URL 100x70 Verantwortliche Elektrofachkraft VEFK
Anlagenbetreiber Elektrotechnik und verantwortliche Elektrofachkraft VEFK
05.07.2017 - 06.07.2017 in Essen
Browser URL 100x70 Explosionsschutzbeauftragter
Ausbildung zum Explosionsschutzbeauftragten
29.08.2017 - 01.09.2017 in Timmendorfer Strand
Browser URL 100x70 Schaltberechtigung Schaltbefähigung Fachkundenachweis
Schaltberechtigung (Basisseminar) - Unterweisung für elektrische Anlagen bis 30 kV (auch 33 / 36 / 110 / 220 / 380 kV)
07.09.2017 - 08.09.2017 in Essen
Browser URL 100x70 Ortsveränderliche Betriebsmittel
Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel
11.09.2017 in Essen
Browser URL 100x70 Explosionsschutz
Befähigte Person für den Explosionsschutz: Elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen
13.09.2017 - 15.09.2017 in Hamburg
Browser URL 100x70 Organisation Schaltberechtigung
Die Organisation der Schaltberechtigung
13.09.2017 in Essen

HDT Referent, Dipl.-Ing. Georg Jaanineh, GELTEC
Gesellschaft für Entwicklung
von Labor- und Industrietechnik, Hattingen berichtet aus der Praxis:

Die Thematik der elektrotechnischen Prüfungen wird dabei oft völlig unterschätzt. Hierfür gibt es zahlreiche nachvollziehbare Gründe, auf die hier näher eingegangen werden soll:

Wer trägt die Verantwortung für das elektrotechnische Prüfen?

Die Frage ist klar beantwortet, jedoch nicht immer in der Praxis verstanden bzw. richtig umgesetzt:

Die oberste Verantwortung für das Prüfen elektrischer Anlagen, Geräte, Maschinen, Erdungssysteme und alle gleichlautenden Begriffe, wie z.B. Arbeitsmittel und Betriebsmittel usw. trägt immer der jeweilige Betreiber. Eigentumsverhältnisse spielen hier eine untergeordnete Rolle. Dies macht es für die prüfende Elektrofachkraft aber nicht immer leichter. Oft muss sie für Verständnis werben und aufklärerisch tätig sein, obwohl es im ureigensten Interesse der verantwortlichen Führungskraft sein sollte, hierfür selbst zu sorgen.

Wie steht es um die Qualität der Prüfung und die Befähigung des Prüfers

In den Unternehmen besteht manchmal eine Organisation von Elektrofachkräften, die unter anderem das Prüfen elektrischer Arbeitsmittel klar geregelt hat. Dies ist jedoch nicht immer so. In Kleinbetrieben wird oft gar nicht geprüft, weil man sich der Thematik gar nicht bewußt ist und in Großunternehmen wird die Prüfarbeit oft an Subunternehmer ausgegliedert, ohne genau beurteilen zu können, ob die fachliche Arbeit gar richtig ausgeführt wird. Ist - wie so oft - der Preis entscheidend, so wird nicht gerade die qualifizierteste Fachkraft eingekauft. Dies entbindet den Auftraggeber jedoch nicht von seiner Kontrollverpflichtung. Im Zweifelsfall sitzen Auftraggeber und Auftragnehmer in einem Boot.

Die Praxis zeigt leider ganz klar auf, dass viele Dienstleister oder auch die eigenen Prüfer im diesem Bereich nicht richtig Prüfen und die verschiedensten Prüfverfahren auch nicht genau verstanden haben. Dies ist jedoch unabdingbare Voraussetzung zur Beurteilung der elektrischen Gefährdungen, die von diesen elektrischen Anlagen und Geräten ausgehen. Diese gilt es schließlich zu bewerten.

Wer ist „Befähigte Person“ nach TRBS 1203?

Der Gesetzgeber hat hier durch die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) gang klar festgelegt, dass nur sog. „Befähigte Personen“ prüfen dürfen. Da sich das Thema auf alle Arbeitsmittel bezieht, ist für den Bereich der elektrischen Arbeitsmittel unmissverständlich in der TRBS 1203 festgelegt worden, dass der Prüfer neben einer Ausbildung im Bereich Elektrotechnik auf entsprechende Prüferfahrung und eine zeitnahe berufliche Tätigkeit zurückblicken muss. Die drei Kernkompetenzen einer befähigten Person nach BetrSichV sind also:

  • Berufsausbildung und
  • Berufserfahrung sowie
  • zeitnahe berufliche Tätigkeit

a) Berufsausbildung: Die befähigte Person muss eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, die es ermöglicht, ihre beruflichen Kenntnisse nachvollziehbar festzustellen. Als abgeschlossene Berufsausbildung gilt auch ein abgeschlossenes Studium. Die Feststellung soll auf Berufsabschlüssen oder vergleichbaren Qualifikationsnachweisen beruhen. Ergänzend zu diesen allgemeinen Qualifikationen muss die befähigte Person für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen eine elektrotechnische Berufsausbildung abgeschlossen haben, bzw. ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik oder eine andere für die vorgesehenen Prüfaufgaben ausreichende elektrotechnische Qualifikation besitzen.

b) Berufserfahrung: Berufserfahrung setzt voraus, dass die befähigte Person eine nachgewiesene Zeit im Berufsleben praktisch mit den zu prüfenden vergleichbaren Arbeitsmitteln umgegangen ist und deren Funktions- und Betriebsweise im notwendigen Umfang kennt. Durch Teilnahme an Prüfungen von Arbeitsmitteln hat sie Erfahrungen über die Durchführung der anstehenden Prüfung oder vergleichbarer Prüfungen gesammelt und die erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit Prüfmitteln sowie hinsichtlich der Bewertung von Prüfergebnissen erworben. Wichtig: Berufserfahrung schließt ein, beurteilen zu können, ob ein Prüfverfahren für die durchzuführende Prüfung des Arbeitsmittels geeignet ist. Hierzu gehört auch, dass die Gefährdungen durch die Prüftätigkeit und das zu prüfende Arbeitsmittel erkannt werden können. Gerade hier sind die größten Schwächen zu erkennen.

Bezogen auf ihre Berufserfahrung muss ergänzend zu den allgemeinen Qualifikationen die befähigte Person für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen eine mindestens einjährige Erfahrung mit der Errichtung, dem Zusammenbau oder der Instandhaltung von elektrischen Arbeitsmitteln oder Anlagen besitzen.

c) Zeitnahe berufliche Tätigkeit: Eine zeitnahe berufliche Tätigkeit umfasst eine Tätigkeit im Umfeld der anstehenden Prüfung des Prüfgegenstandes sowie eine angemessene Weiterbildung. Die Durchführung von zahlreichen Prüfungen pro Jahr dient dem Erhalt der Prüfpraxis. Bei längerer Unterbrechung der Prüftätigkeit müssen durch die Teilnahme an Prüfungen Dritter erneut Erfahrungen mit Prüfungen gesammelt und die notwendigen fachlichen Kenntnisse erneuert werden. Immer am Ball bleiben! Die befähigte Person muss über Kenntnisse zum Stand der Technik hinsichtlich des zu prüfenden Arbeitsmittels und der zu betrachtenden Gefährdungen verfügen und diese aufrechterhalten.

Sie muss mit der BetrSichV (deren technischem Regelwerk) sowie mit weiteren staatlichen Arbeitsschutzvorschriften und deren technischen Regelwerken sowie Vorschriften (z.B. Normen, anerkannte Prüfgrundsätze) soweit vertraut sein, dass sie den sicheren Zustand des Arbeitsmittels beurteilen kann.

Die befähigte Person für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen muss ihre Kenntnisse der Elektrotechnik aktualisieren, z.B. durch Teilnahme an Schulungen oder an einem einschlägigen Erfahrungsaustausch. Geeignete zeitnahe berufliche Tätigkeiten von befähigten Personen für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen können z.B. sein:

  • Reparatur-, Service- und Wartungsarbeiten und abschließende Prüfung an elektrischen Geräten,
  • Prüfung elektrischer Betriebsmittel in der Industrie, z.B. in Laboratorien, an Prüfplätzen,
  • Instandsetzung und Prüfung von elektrischen Geräten unter Leitung und Aufsicht einer befähigten Person.
 
Frau Dipl.-Kffr. Jasper und Frau Hölscher beantworten gerne Ihre Fragen und freuen sich auch über Ihre Anregungen.
Frau Dipl.-Kffr. Jasper
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Tel. +49 (0) 201 18 03 239
Fax +49 (0) 201 18 03 263
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