Demzufolge können diese Unternehmen sich die Besten aussuchen. Und hier gibt es auch ein reichhaltiges Betätigungsfeld für Ingenieure, Designer und viele andere Disziplinen. In kaum einem anderen Industriezweig wird so dynamisch entwickelt und geforscht wie in der Fahrzeugproduktion, gibt es so zügig aufeinanderfolgende Produktzyklen, gibt es eine so starke Identifizierung mit dem Produkt. Jede Nische für neue Fahrzeugtypen wird ausgelotet, neue Karosserieformen werden erfunden (Crossover wie z.B. BMW X6) oder auch wiederentdeckt und zeitgerecht interpretiert (Shooting Break bzw. Shooting Brake wie Mercedes CLS Concept 2010 oder Ferrari FF, erstes bekanntes Fahrzeug dieser Art wahrscheinlich Aston Martin DB5 Shooting Brake 1963). Rechtliche Rahmenbedingungen erfordern Neuentwicklungen, die Sicherheits- und Komfortansprüche der Kunden steigen. Gerade jetzt, wo der Gesetzgeber durch Ultra Low Emission- bis Zero Emission-Vorgaben die Spielregeln verschärft, wo der Leichtbau bzw. das Leistungsgewicht den Unterschied zum Wettbewerb neu definiert, wird es spannend. Welche Alternativen zum Verbrennungsmotor werden sich durchsetzen, welche Werkstoffe für den konsequenten Leichtbau werden großserientauglich sein und: Wer sichert sich das beste Know-how? Die OEMs gehen Allianzen mit Spezialisten ein oder übernehmen sie ganz, teilweise gibt es heftige Gefechte um die besten Partien. Dazu sind neue Geschäftsmodelle wie etwa die des Carsharing zu entwickeln, weil insbesondere junge Menschen in Megacities keine eigenen Autos mehr haben möchten. Eine spannende Branche, für die die praxisorientierten Tagungen und Seminare im Haus der Technik mit den besten Referenten Anstöße geben können. |